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Marktgemeinde Bissingen

Blick auf die Kirche Burgmagerbein St. Martha bei Bissingen

Geschichtliches

Die Siedlung Bissingen reicht ins 6./7. Jahrhundert zurück. Reihengräberfunde geben Auskunft, dass alemannische Bauern hier gewohnt haben. Beim Ortsnamen Bissingen erkennen wir den Ortsgründer, einen alemannischen Freibauern namens Bisso, der hier sesshaft war. Bissingen war als alte Alemannensiedlung Urmark und zugleich Urpfarrei des Unteren Kesseltales.
Von besonderer Bedeutung für Bissingen ist die Wallersteiner Urkunde vom 24. Januar 1281, in der unser Ort erstmals als Markt Bissingen bezeichnet wird. Im 12. und 13. Jahrhundert war Bissingen Bestandteil der Herrschaft Hohenburg und gelangte vor 1281 an die Grafen von Oettingen. Diese veräußerten 1455 die Herrschaft Hohenburg mit Bissingen an Hans Schenk von Schenkenstein, bis sie dann 1557 ins Eigentum von Sebastian Schertlin von Burtenbach kam. 1568 erwarb Konrad von Bemelberg die Herrschaft, die dann 1661 nach rund 200 Jahren wieder in den Besitz des Hauses Oettingen zurückkehrte. Bissingen war bis 1806 Sitz eines wallersteinischen Oberamtes, ab 1818 fürstliches Herrschaftsgericht und später ein Bayerisches Landgericht, das dann 1862 dem Amtsbereich Höchstädt zugeordnet wurde. 
 

Sehenswertes

In der Marktgemeinde Bissingen gibt es ein Vielzahl sehenswerter Kirchen. Die Pfarrkirche St. Peter und Paul ist eines der Wahr-zeichen von Bissingen. Hier sind u.a. wertvolle spätgotische Skulpturen zu bewundern.  Ein weiteres Juwel ist die Wall-fahrtskirche Mariä Himmelfahrt Buggenhofen. Diese wurde Ende des 15. Jahrhunderts im barocken Baustil erbaut.  Die Kirche "St. Margaretha“ in Hochstein wurde Ende des 17. Jahrhunderts im barocken Stil erbaut und liegt idyllisch auf einem Berghügel.
Östlich von Buggenhofen am Waldrand steht eine markante etwa 600 Jahre alte Stieleiche, die sog. Zigeunereiche, unter Naturschutz. Der Michelsberg bei Fronhofen war eine Kultstätte, ein Zufluchtsort mit mehrfachen Wallanlagen. An der Nordseite des Berges liegt die Höhle "Hansele Hohl". Diese weist Funde aus der Altsteinzeit auf. In der Jungsteinzeit verwendete man sie vermutlich als Kultstätte. Im 30-jährigen Krieg versteckte sich hier der "Hansele", ein Bewohner Fronhofens, vor den mordenden Schweden. Auf den Michelsberg führt ein schön gemauerter Kreuzweg mit Bildnissen von Wilhelm Johann Niessen. Er begleitet die Besucher in 14 Stationen zur Pfarrkirche St. Michael.

 

Stationenweg

Der Stationenweg führt von Bissingen zur Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt nach Buggenhofen. Er ist kein Kreuzweg im her-kömmlichen Sinn, sondern ein Meditationsweg, der den Weg durch unser Leben mit Gott beinhaltet. Der Leitsatz des Künstlers Franz Hämmerle lautet: „Der Weg ist das Ziel!“.  

Blick auf die Zigeunereiche in Buggenhofen

Freizeit und Naherholung rund um Bissingen

Das weite Tal und die ausgedehnten Wälder der Randhöhen sind durch mehrere Rundwanderwege erschlossen, die von günstig gelegenen Parkplätzen mit Orientierungstafeln ausgehen. Pferdeliebhaber kommen im Reiterhof in Zoltingen, im Gestüt Kirchberg in Stillnau, im Hof Kranichaue in Leiheim und im Wichtelhof in Warnhofen auf ihre Kosten. Jäger schätzen die Jagdschießanlage Graf v. Stauffenberg bei Amerdingen. Auch die örtlichen Vereine bieten für alle sportlichen Betätigungen genügend Möglichkeiten. Zum Ausklang eines schönen Tages, eignet sich für Grillfreunde der Grillplatz in Kesselostheim; dort stehen auch für Kinder Spielmöglichkeiten bereit. Anmeldungen erbeten unter Tel.: 0 90 84/ 96 97 0.
Für sportliche Radfahrer bietet das Kesseltal ebenfalls eine Vielzahl an Tourmöglichkeiten.  

Besondere Unterkünfte

Das Pfarr- und Jugendheim St. Leonhard in Oberliezheim bietet für Gruppen an Wochenenden preiswerte Übernachtungsmöglichkeiten.

Kontakttelefon: 0 90 84 / 692

 

Eingeschlossen vom Wald und der Kessel, liegt auf einer kahlen Bergkuppe der Jugendzeltlagerplatz „Michelsberg“.

 

Kontakt:

Kreisjugendring Dillingen Tel.: 0 90 71 / 70 54 985

www.kjr-dillingen.de

Blick Richtung Zeltplatz auf dem Michelsberg im Kesseltal
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