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Gemeinde Blindheim

Geschichtsdenkmal vor der Blindheimer Kirche

Bedeutende Geschichte

Der Ort Blindheim wird 1156 erstmals urkundlich erwähnt, die Ortsteile Unterglauheim und Wolpertstetten 1150, Berghausen 1156 sowie Weilheim 1147. „Die Herren von Blindheim“, ein niederes Adelsgeschlecht, erscheinen als Besitzer der Hofmark. 1422 wird eine Landschranne (Gerichtsstätte) errichte. Im Jahr 1505 kommt Blindheim zum Fürstentum Pfalz-Neuburg, bleibt aber Sitz eines Vogtamtes bis 1808.

 

Der Name von Blindheim ist eng verbunden mit der geschichtlich bedeutsamen Schlacht vom 13. August 1704 während des Spanischen Erbfolgekrieges. Die Schlacht von Blindheim (englisch "The Battle of Blenheim") am 13. August 1704 zählt zu den großen Entscheidungsschlachten der europäischen Geschichte. Der Sieg des Herzogs von Marlborough und des Prinzen Eugen von Savoyen über Kurfürst Max Emanuel von Bayern und den französischen Marschall Tallard brachte die Wende im Spanischen Erbfolgekrieg, der ersten weltumspannenden Auseinandersetzung zwischen den europäischen Mächten.

 

Denkmalweg 1704 - Hier wird Geschichte lebendig

Der Rundweg mit etwa 23 km Streckenverlauf ist anlässlich des Gedenkjahres 2004 im Zusammenwirken der Stadt Höchstädt sowie der Gemeinden Blindheim und Lutzingen angelegt worden. Er gibt interessierten Gästen die Gelegenheit, das weitläufige Gelände der Schlacht kennen zu lernen. Mittelpunkt ist die historische Betrachtung der Schlacht in ihrem landschaftlichen Rahmen. Informationstafeln und Hinweisschilder geben interessante Hinweise. Den Einstieg zum Denkmalweg bieten die beiden Dioramen im Heimatmuseum. 9000 Zinnsoldaten zeigen den Schlachtverlauf. Die Radtour führt zum Denkmal an der Donauwörther Straße, das Professor Josef Henselmann für das Gedenkjahr 1954 geschaffen hat. In der schön renovierten Breisachmühle bezog einst der Herzog von Marlborough Quartier. Ein paar hundert Meter den Nebelbach aufwärts stehen die vom Verfall bedrohten Reste der Simonsmühle. Auf der Aussichtsplattform bei der B16 blicken die Radler über das historische Schlachtfeld. In Schwennenbach kann man das Anwesen des „Goiß-Hans“, der einst Prinz Eugen verriet, wo man den Nebelbach am besten überqueren kann, inspizieren. Zum idyllischsten Abschnitt der Tour zählt die Strecke zum Eichbergerhof. Zurück nach Höchstädt geht es über Lutzingen.

Sehenswertes

- Kath. Pfarrkirche

  St. Martin (Blindheim)
- Kath. Pfarrkirche

  St. Vitus (Unterglauheim)

- Katholische Filialkirche

  St. Nikolaus

  (Wolpertstetten)

- Heimathaus
- Breisachmühle
- Geschichtsdenkmal am 

   Kirchplatz

Ausflugstipp:

Berghausener Reiterstüble Die Gaststätte bietet etwa 40 Personen in gemütlicher Runde Platz. In den Sommermonaten lädt der Biergarten im Grünen ein. Auf Wunsch gibt es ein sog. „Schlachtmenü“ und dazu spannende historische Erzählungen.

 

Kontakt:

Gisela und Paul Lenz
Berghausen 11
89434 Blindheim OT Berghausen

Tel.: 0 90 74 - 17 19

www.berghausener-reiterstueble.de

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