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Gemeinde Zöschingen

Kapelle Maria Steinbrunn bei Zöschingen

Geschichtliches

Der Ortsname wurde 1257 erstmals urkundlich erwähnt. Dieser ist im Sinne von „zu den Leuten eines Zozo“ vermutlich auf den alemannischen Grüner zurück zu führen.

Zwei Reihengräber-Friedhöfe aus dem 7. Jahrhundert belegen die Gründung des Ortes durch die Alemannen. Im Mittelalter war Zöschingen der Sitz eines niederen Adelsgeschlechts, den Herren von Zöschingen. Diese hatten im 13. Jahrhundert auf dem Ghagberg eine Burg errichtet. In unmittelbarer Nähe zum Sportplatz liegen die Reste der damaligen Burg.

 

Der Hauptteil an Grundbesitz und Rechten erwarb Ende des 13. Jahrhunderts der Deutsche Orden, der später ein eigenes Vogtamt und ein Niedergericht führte. Zöschingen wurde 1505 dem damals gegründeten Fürstentum Pfalz-Neuburg zugeteilt. 1806 wurden die Besitzungen und Rechte des Deutschen Ordens im Rahmen der Rheinbundakte dem Königreich Bayern zugeschlagen. Im Jahr 1806 gingen auch die Anteile der Landeshoheit sowie das württembergische Obervogtamt von Pfalz-Neuburg sowie der Herrschaft Altenberg (Oettingen-Wallerstein) an Bayern. Zöschingen ist hinsichtlich der Einwohnerzahlen die kleinste Gemeinde des Landkreises Dillingen.

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